Über mich.

FÄHIGKEITEN.

Über 30 Jahre Berufserfahrung und immer noch Freude am vielleicht vielfältigsten Beruf der Welt. Und ehrlich gesagt, den früher gebräuchlichen Begriff „Prediger“ finde ich immer noch treffender, als „Pastor“.

Meine primären fachlichen Fähigkeiten …

  • Lebendige und lebensrelevante Predigt
  • Theologische Sachverhalte einfach und verständlich erklären
  • Individuelle und emotionale Gestaltung von Gottesdiensten
  • Mediengestaltung

Meine menschlichen Fähigkeiten …

  • Zuhören, einfühlen und mitfühlen
  • Authentizität und Mut zum Echtsein
  • Humor und Fröhlichkeit

Was ich nicht so gut kann …

  • Beständiger pastoraler Besuchsdienst bei Gemeindegliedern
  • Meinen Mund halten, wenn mich etwas aufregt

Zusatzqualifikationen …

  • Ausbildung „Mediation – Kompetenzen zur Vermittlung in Konflikten“ bei Dr. Doris Früh-Naumann und Norbert Dorotik
  • Mentorenausbildung der Freikirche der Siebenten-Tags-Adventisten
  • Seminar „Mann-sein neu entdecken“ (Jahrestraining)
  • Pfadfinderlehrgang der CPA – Kooperative Abenteuer Pädagogik (KAP-Institut)
  • Kurzschulung Notfallseelsorge (Frank C. Waldschmidt)
  • Evangelisations-Institut, Mainz mit Brad Thorp

Wofür mein Herz schlägt …

  • Anbetung Gottes
  • Ganzheitlicher Glaube, der heilt und befreit
  • Im Team sich gegenseitig bereichern und etwas bewegen
  • Menschen die Bibel und den Glauben verständlich näher bringen und zu erleben, wie sie sich geistlich entwickeln
  • Qualität und Schönheit ehrt Gott

Beruf.

WERDEGANG – STATIONEN.

Die große Herausforderung, die mich beschäftigt: Wie können wir mit der christlichen Botschaft den modernen Menschen des 21. Jahrhunderts in unserer Kultur erreichen?

Theologisches Studium am Theologischen Seminar Marienhöhe, Darmstadt (1984-1988).

Erste Station als Praktikant und Jungpastor in Mainz (1988-1991).

Wechsel in den Bezirk Hof (1991-1997) – Schwerpunkt kleine Gemeinden, Jugendarbeit, Pfadfinder und Jugendevangelisationen.

Nach meiner Ordination erhielt ich meinen ersten eigenen Pastoralbezirk: Würzburg (1997-2008). Anfangs noch mit Bad Mergentheim. Später Umstrukturierung zum Bezirk Würzburg-Schweinfurt.

Nach 11 Jahren ging in die größte Adventgemeinde zunächst Nordbayerns dann ganz Bayerns, Bezirk Nürnberg-Hohe Marter (2008-2018).

Seit dem Januar 2019 bin ich als Pastor für die Adventgemeinden Erlangen 1, Erlangen-ERlebt und Forchheim zuständig.

Motto:

„Lebenslanges Lernen.“

Organisation
Predigt und Verkündigung
Kreativität
Leitung
Seelsorge
Hausbesuche

Mein Glaube.

WENN GLAUBE AUF REALITÄT TRIFFT

Es ist ein himmelweiter Unterschied zwischen bloßer Theologie und der alles verändernden Realität Gottes, der in das Leben eingreift.

Aufgewachsen bin ich in einer christlichen Familie. Gottesdienstbesuch, Kinderbibel und Tischgebet waren obligatorisch. Ehrlichkeit war ein ganz hoher Wert. Meinen Eltern und meiner Kirchengemeinde verdanke ich meine Bibelkenntnis und dass ich herangeführt wurde öffentlich aufzutreten.

Da ich es mit dem Glauben schon sehr genau nahm, war ich für meine Freunde in der Schulzeit schon ein Sonderling. Irgendwann stieg ich aus dem Zug. Sie hatten sich wieder lustig gemacht und ich fragte mich als Teenager: Warum tust Du Dir das überhaupt an? Was wenn alles, was dir deine Eltern über Gott und Bibel erzählt haben gar nicht stimmt? Auf diesem Heimweg fing ich an, mir meinen Glauben Schritt für Schritt zu „erarbeiten“.

Ich suchte logische und stichhaltige Begründungen, dass es Gott gibt, die Bibel Gottes Wort ist, Jesus tatsächlich gelebt hat, usw. Es war schon reichlich verkopft gewesen, aber für mich wichtig, gute Argumente zu haben.

Aber Glaube ist mehr als Theologie. Als junger Pastor erlebte ich mit, wie eine Frau durch Gebet und die Anrufung des Namens Jesu regelrecht aus Zwängen, Alpträumen und okkulter Bindung von einem Augenblick auf den anderen befreit wurde. Dieser Gott existiert nicht nur irgendwie und irgendwo, er greift auch konkret befreiend ein. Jesus Christus ist Realität.

In den letzten Jahren lernte ich immer mehr, dieser Gott will mit uns Menschen und konkret auch mit mir kommunizieren. Gebet ist keine Einbahnstraße. Gottes Geist vernetzt sich mit unseren Gedanken und schenkt Bilder, Worte, Intuitionen. Beten ist auch Hören. Gebet ist nicht nur das Abgeben einer Wunschliste – es ist Dialog!

Heute spielt neben der Verstandesseite gerade auch die Spiritualität des Glaubens eine ganz besondere Rolle in meinem Glaubensleben. Besonders die Anbetung Gottes hat eine neue Dimension bekommen. Anbetung ist viel wichtiger ist als Bitten und Danken. Aber darüber müsste man sich besser einmal persönlich unterhalten …